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Der ZVBN zerstört den ÖPNV im Landkreis Osterholz


Heulende Kinder und genervte Eltern…

 
Hannover (28. August 2017). „Heulende Kinder und genervte Eltern“, unter dieser Überschrift berichtete unter anderem das Osterholzer Kreisblatt in der vergangenen Woche über die Zustände im dortigen ÖPNV. Seit dem System- und Betreiberwechsel herrschen Chaos, Verspätungen und Ausfälle im Landkreis Osterholz.
 
„Aufgabenträgerverband ZVBN und Landkreis Osterholz, die hier die maßgebliche Schuld und Verantwortung für die Misere tragen, bemühen sich seit Wochen um Schadenbegrenzung, leider ohne jeglichen messbaren Erfolg. Schüler und Eltern sind die Leidtragenden des Totalschadens im ÖPNV“, sagt Michael Kaiser, Landesgeschäftsführer der Fachvereinigung Omnibus und Touristik im Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) e. V.
 
In einem Interview für das NDR-Fernsehen beklagte am Dienstag, 22. August 2017 Niedersachsens Wirtschaftsminister Lies die seiner Auffassung nach schlechten Auswirkungen der ÖPP-Finanzierung im Autobahnbau. Wörtlich sagte er: „…es ist zu spät, weil man Strukturen zerschlagen hat.“
 
Im ÖPNV bestehen aktuell noch die guten bisherigen Strukturen; aber wie lange noch? Die einzige Lösung ist die Rückkehr zu den alten Strukturen und zum früheren Betreiber. Der aktuell neue Betreiber fährt zurzeit lediglich aufgrund einer einstweiligen Erlaubnis. Der Altbetreiber hält seinen Genehmigungsantrag durch das Einlegen von Rechtsmitteln aufrecht, dementsprechend ist den Vorgaben des Personenbeförderungsgesetzes genüge getan. Man könnte sofort wieder übernehmen. Alle Probleme wären gelöst.
 
Übrigens: Der Vorsitzende des hier zuständigen ZVBN ist gleichzeitig Landrat des Landkreises Osterholz. Na, wenn da nicht etwas möglich wäre? Der Erlass einer Allgemeinen Vorschrift wäre hier der richtige Weg, damit die bestehenden Strukturen eben nicht zerschlagen werden.
 
Eine weitere Möglichkeit wäre eine Direktvergabe an die Altunternehmer vor Ort gewesen. Doch nur die EVB-Tochter von Ahrentschildt hat eine solche bekommen, denn an ihr ist der Landkreis Osterholz mit sage und schreibe 5 % beteiligt.
 
In den Landkreisen Verden und Nienburg ist es nicht besser. Auch hier zerschlägt der Systemwechsel bestehende Strukturen.
 
„Die Verantwortlichen müssen jetzt handeln und einsehen, dass der eingeschlagene Weg zum Ausschreibungswettbewerb in eine Sackgasse führt“, sagt Michael Kaiser.
 

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Der ZVBN zerstört den ÖPNV im Landkreis Osterholz