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16. Tag der Norddeutschen Möbelspediteure am 18.02.2017 in Walsrode

 

Am 18. Februar 2017 war es wieder soweit. Über 100 Teilnehmer aus der Möbeltransportbranche waren der Einladung der Fachvereinigung Möbelspedition gefolgt und trafen sich zum 16. Tag der Norddeutschen Möbelspediteure in Walsrode. Mehr als 30 Teilnehmer nutzen bereits den Vorabend, um sich mit Kollegen/-innen abseits vom Alltagsgeschäft auszutauschen. Der stellvertretende Vorsitzende, Frank Schäfer, eröffnete die Veranstaltung für den diesmal leider verhinderten Vorsitzenden Helmut Schneider und begrüßte die Gäste, Referenten und Sponsoren. Er gab dabei einen kurzen Überblick über die Arbeit von Landes- und Bundesverband in den vergangenen Monaten und beschrieb die zukünftigen Herausforderungen. Schäfer zeigte sich überzeugt, mit der Einsetzung der Vision Group AMÖ 2020 wertvolle Impulse aus der Mitgliedschaft zu erhalten und kündigte erste Ergebnisse bereits für dieses Jahr an.

 

Die Justitiarin der AMÖ, Sue Ann Becker, nutzte die Möglichkeit, die Besucher mit ihrem kurzweiligen Vortrag: "Recht in der Möbelspedition - Sinnloses Übel oder doch Retter des Kerngeschäfts?“ unter anderem auf die Gefahren möglicher Widersprüche bei der Umstellung von AGB sowie deren richtige Einbeziehung zu informieren und verwies in diesem Zusammenhang auf den ab 01.02.2017 verpflichtenden Hinweis auf die AMÖ-Einigungsstelle. Die Usancen der Möbelspediteure, den Handelsbrauch nach § 346 HGB sowie Ausführungen zur Abgrenzung von Personalgestellungen rundeten die Ausführungen ab. Dies insbesondere vor dem Hintergrund der jüngsten Gesetzgebung und der daraus drohenden Konsequenzen, z. B. dem dreijährigen Ausschluss von öffentlichen Aufträgen.

 

 

„Von Möbelspediteuren für Möbelspediteure“, so ließ es Markus Sonnen wissen. Er selbst, Möbelspediteur aus Rheine, hat zusammen mit Frank Breitschwerdt StorangeBox entwickelt und stellte sie den Teilnehmern vor. Er warb dabei, die Stärken der organisierten Möbelspediteure zu nutzen und zu bündeln, um eine der Kernkompetenzen der Branchen, die Lagerung und deren Geschäftsmöglichkeiten, stärker in den Vordergrund zu rücken. Deutlich machte er dabei, dass angestrebt wird, zukünftige Partner ausschließlich aus dem Kreis der AMÖ-Mitglieder zu gewinnen.

Die Veränderungen in der Arbeitswelt bildeten den Schwerpunkt der Ausführungen von Ralph Niering. Anschaulich und praxisnah zeigte er die Entwicklung auf und präsentierte den Teilnehmern Handlungsoptionen und Lösungsmöglichkeiten. Entsprechende Checklisten und Vorlagen zur Beurteilung der Situation in den Betrieben vervollständigten den Vortrag.

Welche Möglichkeiten und Vorteile der Einsatz mobiler Applikationen einer Umzugssoftware im Zusammenspiel mit den heimisch installierten Komponenten für den Akquisiteur bieten kann, zeigte Martin Dickau in seiner Live-Präsentation auf.

Der sich weiter verschärfende Fahrermangel, insbesondere im Bereich der Berufskraftfahrer mit den Führerscheinklassen C/CE, die daraus resultierende Entwicklung von alternativen Fahrzeugkonzepten und deren rechtliche Auswirkungen waren das Hauptthema des nächsten Tagesordnungspunktes. Für die praktische Darstellung und Vorführung hatte Reinhard Eggers eine Fahrzeugkombination mit Sattelanhänger bereit gestellt, die mit Führerscheinklasse BE gefahren werden darf.

Nach der Mittagspause mit vielen interessanten Gesprächen berichtete AMÖ-Geschäftsführer Dierk Hochgesang über die aktuelle Entwicklung in der Verkehrs- und Gewerbepolitik. Mautharmonisierung, Sozialdumping und SOLAS, Lkw-Kartell, Rahmenverträge, Entwicklung und Öffentlichkeitsarbeit der AMÖ waren dabei nur einige Schlagworte, über die umfassend berichtet und informiert wurde. Der Blick auf die kommenden Bundes- und Landtagswahlen, die bevorstehende Ausweitung der Maut auf allen Bundesstraßen, die Auswirkungen der Klimaschutzpolitik, die  Digitalisierung und die damit einhergehenden Veränderungen im Gewerbe bildeten einen weiteren Schwerpunkt der Ausführungen von Hochgesang, bevor er zum Ende seines Vortrags die Ankündigung von Frank Schäfer aufnahm und über Beweggründe und Ziele der Vision Group informierte.

Frank Schäfer schloss die Veranstaltung mit einem kurzen Resümee. Und bereits bei der Verabschiedung waren sich viele Teilnehmer einig: „Wir sehen uns wieder. Spätestens hier in einem Jahr“. Dem ist nichts hinzuzufügen außer: Der 17. Tag der Norddeutschen Möbelspediteure findet voraussichtlich am 17. Februar 2018 statt. Merken Sie sich bereits heute den Termin vor.

Bitte beachten Sie auch den Bericht zum 16. Tag der Norddeutschen Möbelspediteure in der nächsten Ausgabe der „MöbelLogistik“, dem für Mitglieder kostenfreien Verbandsorgan der AMÖ.

 
Die Präsentationen zur Veranstaltung finden Sie hier:
 
Becker-AMÖ "Recht in der Möbelspedition -
"Sinnloses Übel oder doch der Retter des Kerngeschäfts?" -

 
Hochgesang-AMÖ "Aktuelles aus der Verkehrs-und Gewerbepolitik"
 
Eggers-Fahrzeugbau "3 to Nutzlast mit dem PKW-Führerschein"
 
Niering-DMG "Stress haben nur die Leistungsschwachen?"
Broschüre der Unfallkasse des Bundes
DGUV-Broschüre
Auswertungshilfe-Prüfliste UKB


Diese Informationen stehen nur für eingeloggte Mitglieder der Fachvereinigungen Spedition und Logistik / Möbelspedition als PDF-Datei zur Verfügung. Bitte loggen Sie sich ein oder wenden Sie sich an spedition@gvn.de / Telefon 0511. 9626-260.
 

 

Terminvorschau

17. Tag der Norddeutschen Möbelspediteure

voraussichtlich Samstag, den 17.02.2018

im CCW in Walsrode

 

 


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16. Tag der Norddeutschen Möbelspediteure am 18.02.2017 in Walsrode