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Landrat bootet heimische Busunternehmen aus


 
GVN schlägt Alarm:
Die im Landkreis Osterholz ansässigen Busunternehmen von Rahden und Buschmann verlieren zum 31. Juli 2017 ihre Konzessionen, nur die EVB-Tochter von Ahrentschildt darf wie gewohnt weiterfahren.
 
Hannover (8. Juni 2017). Der vom Landkreis Osterholz für den ÖPNV beauftragte Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (ZVBN), an dessen Spitze der Osterholzer Landrat Bernd Lütjen steht, hatte beschlossen, die Verkehre im Landkreis europaweit auszuschreiben, mit Ausnahme der Leistungen, die das teilkommunale Unternehmen von Ahrentschildt ausführt. Dieses Unternehmen, an dem der Landkreis einen zehnprozentigen Anteil hält, hat man direkt betraut und somit vor den Risiken einer Ausschreibung bewahrt.
 
Den beiden Familienunternehmen blieb nur die europaweite Ausschreibung, die eine Tochter der Deutschen Bahn AG, die Weser-Ems-Bus mit Sitz in Hamburg (WEB), als billigster Anbieter gewonnen hat. Busunternehmer Buschmann ist gezwungen, sein Unternehmen zum 31. Juli 2017 zu schließen, nach 90 Jahren erfolgreicher Arbeit. Es gehen alleine hier über 30 Arbeitsplätze verloren.
 
„Mittelstandsfreundlich ist das nicht“, sagt Michael Kaiser, Landesgeschäftsführer der GVN-Fachvereinigung Omnibus und Touristik, und führt fort „der Weg, den Landkreis und ZVBN eingeschlagen haben, führt in eine Katastrophe. Vergleichbare Situationen finden wir aktuell in den Landkreisen Verden und Nienburg vor. Auch hier haben ZVBN bzw. Beraterfirmen aus dessen Umfeld ihren Einfluss geltend gemacht. Die heimischen Familienunternehmen will man nicht mehr.“
 
Die Änderungen für die Fahrgäste sind noch nicht absehbar. Es gibt eine Vielzahl von Beispielen aus anderen Landkreisen, die belegen, dass ein solch massiver Eingriff in den ÖPNV immer auf dem Rücken der Fahrgäste ausgetragen wird.
 
Sicher ist schon heute für Fundsachen in Bussen, dass von Rahden und Buschmann künftig nicht mehr Ansprechpartner und Anlaufstelle sind. Auch die Abwicklung von Anträgen für die Schüler- oder Kundenkarten wird wohl nicht mehr an den bisher wohnortnah bekannten Stellen möglich sein.
 
„Das alles hätte vermieden werden können“, so Kaiser, „es gab und gibt für den Landkreis und ZVBN rechtssicher die Alternativen, die bisherigen Betreiber im Boot zu behalten. Der Erlass einer Allgemeinen Vorschrift oder eine Direktvergabe wären möglich gewesen. Doch hier ticken Landkreis und ZVBN anders. Schließlich will man in den Verwaltungen selbst unternehmerisch agieren. Das ist Planwirtschaft. Bürger und Fahrgäste werden natürlich nicht gefragt.“
 

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Landrat bootet heimische Busunternehmen aus