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Schienennotverkehre: Lange kann das private Busgewerbe nicht mehr aushelfen


 
Hannover (09.10.2017). Der Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) e.V. schlägt Alarm. Durch die ständig weiter um sich greifende Kommunalisierung wird es den privaten Verkehrsunternehmen fast unmöglich, ihre Leistungsfähigkeit aufrecht zu erhalten. Somit wird es zukünftig nahezu unmöglich, Schienennotverkehre zu organisieren und durchzuführen. Schuld daran ist die mittelstandsfeindliche Politik der amtierenden rot-grünen Landesregierung.
 
Nach dem Sturmtief „Xavier“ lief der Bahnverkehr auch in Niedersachsen alles andere als normal. Viele Bahnstrecken mussten tagelang gesperrt werden. An vielen Stellen wurden Schienennotverkehre eingerichtet, die zum überwiegenden Teil – wie auch schon in der Vergangenheit – von privaten Busunternehmen organisiert und getragen wurden.
 
„Diese Familienunternehmen schaffen durch ihren unermüdlichen Einsatz zusätzliche Kapazitäten, um die gestrandeten Bahnreisen sicher weiter zu befördern“, sagt der Landesgeschäftsführer der GVN-Fachvereinigung Omnibus und Touristik Michael Kaiser.
 
Ohne den Einsatz dieser Familienunternehmen mit ihren langjährig beschäftigten Mitarbeitern wäre es unmöglich, die Schienennotverkehre sicherzustellen. Denn gerade diese Unternehmen sind es, die fahren. Staatliche oder kommunale Betriebe findet man in diesen Situationen aufgrund ihrer Struktur selten. Doch die privaten Unternehmen wird es in Zukunft immer weniger geben, sollte die jetzige Landespolitik fortgesetzt werden.  
 
Bereits jetzt führt die rot-grüne Politik – wie vom GVN und seinen Mitgliedsunternehmen befürchtet – zu Betriebsaufgaben und Stilllegungen von Teilbetrieben in Niedersachsen. „Wird diese mittelstandsfeindliche Wirtschaftspolitik fortgesetzt, und sowohl SPD als auch Bündnis90/Die Grünen haben das in ihren Wahlprogrammen bereits angekündigt, nimmt diese traurige Entwicklung in den kommenden Jahren massiv zu. Kommt es sogar zu einer rot-rot-grünen Landesregierung, was Ministerpräsident Weil nicht ausschließt, stünde eine ganze Branche mit vielen tausend Arbeitsplätzen vor dem staatlich verordneten Aus“, so Kaiser.
 
Die Auswirkungen rot-grüner Politik der vergangenen Jahre bekommt man schon im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in den Landkreisen Osterholz, Verden und in Teilen der Landkreise Ammerland, Nienburg und in Südniedersachsen zu spüren. Auch im Regionalverband Großraum Braunschweig will zum Beispiel die SPD ihre mittelstandsfeindliche Wirtschaftspolitik fortsetzen. So kann auf Dauer ein an Qualitätskriterien und Fairness orientierter ÖPNV nicht mehr aufrechterhalten werden. Das Ergebnis wird ein von staatlichen Zuschüssen vollständig getragener Personennahverkehr sein, in dem weder die Interessen der Fahrgäste, noch die der Beschäftigten eine Rolle spielen.
 

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