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12.12.2018
   

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Lkw-Aktionstage für mehr Verkehrssicherheit auf der A2

Althusmann: Dürfen Faktor Mensch als Unfallursache nicht außer Acht lassen

 

Im Rahmen eines Aktionstages hat Niedersachsens Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann am 06.09.2018 auf der A2-Raststätte Auetal insbesondere Lkw-Fahrer für Gefahrensituationen sensibilisiert, die durch mangelnden Abstand, Ablenkung und Müdigkeit entstehen können. Mit umfassenden Maßnahmen soll die Verkehrssicherheit auf der A2 verbessert werden. Ein Grund für viele Unfälle liegt aber im Verhalten der Fahrer – Unaufmerksamkeit, Sekundenschlaf, überhöhte Geschwindigkeit und gefährliche Fahrmanöver bedingen viele Unfälle, die besonders schwer ausfallen, wenn Lkw beteiligt sind.

 

Gemeinsam mit dem niedersächsischen Innenministerium, der Landesverkehrswacht Niedersachsen, dem Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen und dem Fahrlehrerverband Niedersachsen hat das niedersächsische Verkehrsministerium verschiedene Informations- und Aktionsstände auf der Ratsstätte aufgebaut. An diesen klärten Verkehrsexperten der Polizei und der Verbände Lkw-Fahrer über die Unfallrisiken während der Fahrt auf. Unter anderem konnten Lkw-Fahrer an einem so genannten Pupillomaten ihre Fahrtauglichkeit testen: Das Gerät misst die Pupillenreaktionen und entlarvt so übermüdete Lenker. Mit Hilfe eines Reaktionstestgeräts wurde den Fahrern zudem verdeutlicht, wie stark die Reaktionszeit am Steuer durch Ablenkungen, wie etwa ein Handy, beeinträchtigt wird.

 

 

v. l.: Klaus Napierski (stv. Vorsitzender des Fahrlehrerverbandes Niedersachsen e. V.), Hubertus Kobernuß (GVN-Vizepräsident), Matthias Molthahn (Vorstandsmitglied der GVN-Fachvereinigung Güterkraftverkehr und Entsorgung), Thomas Buchheit (Verkehrsexperte des Innenministeriums), Heiner Bartling (Präsident der Landesverkehrswacht Niedersachsen e.V.) und Dr. Bernd Althusmann (Nds. Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung).

 

Minister Althusmann: „Im Verkehrsministerium beschäftigen wir uns tagtäglich mit der Frage, wie wir Unfälle auf den niedersächsischen Autobahnen verhindern können. Hier gibt es kein Allheilmittel, vielmehr müssen vielfältige Maßnahmen ineinandergreifen, wie zum Beispiel ein verbesserter Verkehrsfluss und der verpflichtende Einbau von optimierten Notbremsassistenten für Lkw. Die Beobachtungen und Unfallanalysen zeigen jedoch immer wieder, dass wir den Faktor Mensch als Unfallursache nicht außer Acht lassen dürfen. Menschliches Fehlverhalten und zu hohe Geschwindigkeiten in Kombination mit Übermüdung, Ablenkung und zu geringem Abstand führen immer wieder zu Unfällen. Gerade wenn Lkw beteiligt sind, enden dies oft besonders fatal. Für die Gefahren immer wieder zu sensibilisieren, ist mir ein wichtiges Anliegen und ein Ziel dieses Aktionstages.“

 

Der Präsident des Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) e. V., Mathias Krage, ergänzt: „Geschwindigkeits-, Abstands- und Ablenkungsverstöße zählen zu den häufigsten Unfallursachen im Straßenverkehr. Damit mehr Täter verfolgt und Delikte konsequent geahndet werden können, muss die Kontrolldichte deutlich erhöht werden. Tickende beziehungsweise tippende Zeitbomben gehören aus dem Verkehr gezogen!“

 

Klaus Napierski, stellvertretender Vorsitzender des Fahrlehrerverbandes Niedersachsen e. V., appellierte an die Lkw-Fahrer, Notbremsassistenten nicht abzuschalten: „Was nützen umfassende Einbau- und Ausrüstungsvorschriften, wenn diese sicherheitsrelevanten Fahrerassistenzsysteme manipuliert oder während der Fahrt abgeschaltet werden? Hier sind wir Fahrlehrer gefordert, indem wir den Umgang mit den Systemen ausbilden und Wege aufzuzeigen, dem Druck des Arbeitsalltags auch unter Einhaltung der Verkehrsregeln begegnen zu können.“

 

Heiner Bartling, Präsident der Landesverkehrswacht Niedersachsen e.V., sagt: „Ein zu geringer Sicherheitsabstand zum Vordermann gehört auf deutschen Autobahnen zu den häufigsten Unfallursachen bei Unfällen mit Personenschaden. An die Faustregel, mindestens die Hälfte der Fahrgeschwindigkeit in Metern zwischen sich und dem vorausfahrendem Fahrzeug Abstand zu lassen, hält sich lange nicht jeder. Stattdessen fahren Lkw oft dicht an dicht ohne daran zu denken, was passiert, wenn vor einem plötzlich die Bremslichter aufleuchten. Ein Auffahrunfall ist dann trotz Vollbremsung oft nicht mehr zu vermeiden. Der heutige Straßenverkehr stellt hohe Anforderungen an die Lkw-Fahrer und viele haben es eilig, müssen Termine einhalten. Dennoch sollten sie bedenken, dass man nur mit einem ausreichenden Sicherheitsabstand in Notsituationen rechtzeitig reagieren und bremsen kann – es könnte die wichtigste Entscheidung ihres Lebens sein!“

 

Thomas Buchheit, Verkehrsexperte des Innenministeriums, sagt: „Im Straßenverkehr gilt grundsätzlich: Augen auf und volle Konzentration, nur so erreicht man sicher das Ziel. Allein ein kurzer abweichender Blick von der Straße kann fatale Folgen für Mensch und Fahrzeug haben. Wir wollen heute gemeinsam mit unseren Partnern am Aktionstag erneut Präventionsarbeit leisten. Im Fokus stehen dabei insbesondere Lkw-Fahrerinnen und Fahrer.“

 

Der nächste Aktionstag ist für den 18. September auf der Raststätte Zweidorfer Holz Nord, (Fahrtrichtung Hannover) zwischen 10 und 13 Uhr geplant. (Quelle: PM des MW)

 

Bitte nehmen Sie mit der GVN-Fachvereinigung Güterkraftverkehr und Entsorgung Kontakt auf, falls Sie die Aktion „ABSTAND HALTEN“ mit dreisprachigen Aufklebern ebenfalls unterstützen möchten. Weitere Informationen erhalten Sie unter Telefon: 0511/9626-240.

 

 

07.09.2018

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Lkw-Aktionstage für mehr Verkehrssicherheit auf der A2